Die Metamorphische Methode

Die Metamorphische Methode ist:

  • ein Werkzeug, das persönliche Transformation auslöst;
  • eine Methode, die dabei hilft, die eigene innere Lebenskraft freizusetzen und uns befähigt, das eigene Potential besser zu verwirklichen;
  • eine Methode, die uns unsere eigene Kraft erschließt. Der Metamorphiker ist bei diesem Prozess einfach nur als Katalysator anwesend;

Die Metamorphische Methode einzigartig als Werkzeug der persönlichen Transformation

Was ist die Metamorphische Methode?


Die Metamorphische Methode eröffnet einen einfachen Zugang zu Selbstheilung und persönlicher Entwicklung. Wir alle haben ein großes Potential. Aufgrund einschränkender Überzeugungen, die wir über uns selbst und unser Leben haben, tendieren wir jedoch dazu, in bestimmten Mustern stecken zu bleiben. Das hält uns davon ab, unser Potential voll zu verwirklichen. Diese Muster können sich auf unterschiedliche Weise zeigen als körperliche oder geistige Krankheit, als emotionale Probleme, als begrenzende innere Einstellungen oder als sich wiederholende Verhaltensmuster. Hinter diesen äußeren Symptomen stehen entsprechende Energiemuster. Die Metamorphische Methode wirkt wie ein Katalysator auf diese Energie (auch Lebenskraft genannt) und befähigt einen dazu, seine Muster behutsam zu verwandeln und sich von dem, der man ist, hin zu dem, der man sein könnte, weiterzubewegen.
Jemand, der mit der Metamorphischen Methode arbeitet (der Metamorphiker), berührt sehr sanft bestimmte Punkte, die als Wirbelsäulen-Reflexpunkte an Füßen, Händen und Kopf bekannt sind. Er oder sie bleibt dabei völlig losgelöst von der Erwartung bestimmter Ergebnisse. Dadurch wird es möglich, dass die Energie des “Behandelten” von seiner eigenen angeborenen Intelligenz geleitet wird (‘der weisen inneren Führung’) und seine Muster so gewandelt werden, wie es für ihn richtig ist. Die Metamorphische Methode ist keine Therapie oder Behandlung, da sie sich nicht auf bestimmte Symptome oder Probleme konzentriert. Es ist für einen Metamorphiker nicht nötig, unsere persönliche oder unsere medizinische Geschichte zu kennen. Die Methode ist sanft und vollkommen sicher. Sie kann allein oder begleitend zur konventionellen bzw. alternativen Medizin oder zu komplementären Therapien eingesetzt werden.

Besondere Vorzüge

Die Metamorphische Methode ist:

  • ein Werkzeug, in seiner Art einmalig, das persönliche Transformation ermöglicht;
  • weder eine Therapie noch eine Behandlung, sondern eine Methode, die dabei hilft, die eigene innere Lebenskraft freizusetzen und uns befähigt, das eigene Potential besser zu verwirklichen;
  • eine neue Sicht in Bezug auf Energiemuster. Während andere Methoden sich oft darauf konzentrieren, Energieblockaden zu beseitigen, geht es in der Metamorphischen Methode darum, Energiemuster zu transformieren. Sie betrachtet andere Menschen nicht als “blockiert“ oder „zerrüttet“ und reparaturbedürftig. Stattdessen wird einfach zur Kenntnis genommen, dass jemand möglicherweise Muster hat, die ihm nicht länger dienlich sind und die er gern umwandeln möchte. Die Energie, die an der Erschaffung der alten Muster beteiligt gewesen ist, wird befreit und kann bei der Erschaffung neuer Muster verwendet werden;
  • eine Methode, die uns unsere eigene Kraft erschließt. Alle auftretenden Veränderungen entspringen vollständig dem Inneren desjenigen, der diese Methode empfängt. Die Lebenskraft dieses Menschen beinhaltet eine angeborene Intelligenz. Der Metamorphiker ist bei diesem Prozess einfach nur ein Katalysator;=
  • Es gibt keine physische Manipulation und keine Diagnose. Auch ist es unnötig, persönliche Probleme oder die Krankengeschichte zu besprechen;
  • sanft und vollkommen sicher

Erleben Sie Metamorphose und

    • genießen Sie Leichtigkeit
    • entdecken Sie Ihr inneres Potential
    • erfahren Sie tiefe Entspannung
    • tanken Sie neue Energie

 

Geschichte und Hintergrund

Die Metamorphische Methode hat ihren Ursprung in der Arbeit von Robert St. John, einem britischen Naturheilkundler und Reflexologen. In den 1960er Jahren entdeckte er, dass er signifikante Veränderungen bewirken konnte, indem er an den Füßen bestimmte Punkte, die von den Reflexologen Wirbelsäulenreflexe genannt wurden, ganz leicht berührte. Später erkannte er, dass jeder sein eigenes Selbstheilungsvermögen besitzt und dass er dieser Kraft während seiner Arbeit mit den Patienten nur erlauben musste, vollständig aktiv zu werden, um seine Patienten zu befähigen, erfolgreich zu ihren eigenen Heilern zu werden. Da daraufhin in seinen Patienten anhaltende und weitreichende Veränderungen auf verschiedenen Ebenen auftraten, Veränderungen, die ausschließlich vom Patienten selbst ausgingen, entwickelte er eine Arbeit, die er ganz passend Metamorphose nannte. Diese besondere Arbeit unterschied sich grundlegend von den vorübergehenden, begrenzten Veränderungen, die er mit seinen früheren therapeutischen Ansätzen erreicht hatte. Gaston Saint-Pierre, der während der 1970er Jahre lange bei Robert St. John studiert hatte, erkannte, dass diese Arbeit ein praktisches Werkzeug zur Selbstheilung und für die Verwirklichung des eigenen inneren Potentials zur Verfügung stellte, das ganz einfach in den Alltag integriert werden konnte. Er entwickelte daher diese Arbeit weiter und schuf den Begriff, “Metamorphische Methode”, um die neue Richtung deutlich zu machen, die die Arbeit nun nahm. Das Wort “Methode” wird hier definiert als die Art, wie man sich einer Aufgabe widmet, die sich durch ihre praktische Ausübung selbst vervollkommnet. Um diese Arbeit weltweit zu verbreiten gründete er 1979 die “Metamorphic Association”, die 1984 als gemeinnützig anerkannt wurde.

Welche Theorie steht hinter der Metamorphischen Methode?

Angefangen bei den traditionellen östlichen Heilweisen bis hin zu den neuen Entdeckungen der Wissenschaft, ist es allgemein anerkannt, dass hinter allen Formen des Lebens Energie oder “Lebenskraft” steht. Das ist die Grundlage der Metamorphischen Methode. Es wird heute weitgehend erkannt, dass unsere Energie in bestimmten Mustern festgehalten sein kann. Jede Zelle des Körpers enthält die Erinnerung an unsere Erfahrungen – nicht nur aus unserer Kindheit sondern schon über die Zeit im Uterus zurückreichend bis zu dem Moment unserer Empfängnis. Wenn wir von einer Erfahrung stark berührt werden, können die Gedanken, Emotionen und Glaubensstrukturen, die mit unserer Erinnerung verbunden sind, Energiemuster auslösen, in denen wir dann “festhängen”. Sie halten uns gewissermaßen in der Vergangenheit fest. Diese Energiemuster können sich auf unterschiedliche Art und Weise ausdrücken, z.B. in Form von körperlicher oder geistiger Krankheit, emotionalen Problemen, einschränkenden Einstellungen oder Glaubenssätzen oder sich wiederholenden Verhaltensweisen. Die Metamorphische Methode betrachtet alle mentalen, emotionalen, physischen und verhaltensbezogenen “Probleme” als Symptome oder Ausdrucksweisen von Energiemustern. Indem der Metamorphiker die Wirbelsäulenreflexpunkte an Füßen, Händen und Kopf ganz leicht berührt, agiert er als Katalysator (als etwas, was den Wandlungsprozess beschleunigt) für die Lebenskraft eines anderen Menschen. Die Lebenskraft, geleitet von der angeborenen Intelligenz des betreffenden Menschen, bewirkt dann die jeweils benötigte Transformation der Energiemuster. Das befähigt den Menschen dazu, die Muster, die ihm nicht länger dienlich sind, ganz natürlich zu verändern. Die Energie, die “festgehaIten” war, wird gelöst und befreit den Menschen von vergangenen Einflüssen und erlaubt ihm loszulassen und weiter zu gehen.

Um von dieser Methode zu profitieren, ist ein Verständnis der Theorie, die anfangs zuweilen schwierig erscheinen mag, nicht notwendig.

Was beinhaltet eine Sitzung mit der Metamorphischen Methode?

Eine Sitzung dauert im allgemeinen eine Stunde. Der Empfangende zieht Schuhe und Strümpfe aus und kann sich hinsetzen oder -legen. Der Metamorphiker wendet eine leichte Berührung auf den Wirbelsäulenreflexpunkten an Füßen, Händen und Kopf an. In diesen “Sitzungen” wird keine Diagnose erstellt: d. h. der Metamorphiker widmet sich nicht bestimmten Symptomen oder Problemen, eine Aufnahme der Krankengeschichte ist nicht notwendig. Vielleicht möchten manche Menschen darüber sprechen. Metamorphiker arbeiten ohne sich zu verhaften. Das bedeutet nicht, dass sie nicht mitfühlend sind. Es bedeutet einfach, dass sie keine Urteile fällen, nicht ihren Willen aufdrängen oder versuchen, die Lebenskraft des anderen in irgendeiner Art zu dirigieren. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem die Lebenskraft dieses Menschen die Freiheit hat zu tun, was immer nötig ist. Der andere wird befähigt, sein eigener Heiler zu sein. Die meisten Menschen empfinden die Sitzungen als sehr angenehm und entspannend.

Was geschieht nach einer Sitzung?

Metamorphiker können nichts garantieren oder vorhersagen, was geschehen wird. Dies hängt von der Lebenskraft ab, die bei jedem Menschen einmalig ist. Oft fühlen sich die Menschen energiegeladen oder entspannt oder beides. Wenn die Energie sich bewegt, kann es geschehen, dass man für ein, zwei Tage vergangene Symptome oder emotionale Unruhe fühlt. Dies gehört zu dem Prozess, der alte Muster hervorbringt, um sie zu lösen. Obwohl die Lebenskraft sehr große Wandlungen bewirken kann, scheinen sie dankenswerterweise immer auf der Ebene zu geschehen, mit der der jeweilige Mensch umgehen kann. In manchen Fällen sind Wandlungen sofort offensichtlich, während sie in anderen eher subtil verlaufen. Diese Wandlungen drücken sich aus in bedeutenden Verbesserungen physischer, geistiger und emotionaler Gesundheit bis hin zu allgemeinen Gefühlen von mehr Energie und Zuversicht, dem Aufgeben alter Gewohnheiten oder dem langsamen Loslassen alter Verwundungen. Die Leute berichten oft von bedeutenden Wandlungen in ihrer Lebenseinstellung und in ihren Gefühlen über sich selbst. In vielen Fällen erfuhren sie ein wachsendes Gefühl von Lebenssinn und innerer Stärke, wechselten vielleicht die Arbeit, zogen um, gaben eine Beziehung auf oder fanden eine neue, als ihr Leben auf “das richtige Gleis” kam. Manche haben es als “zu sich selber kommen” beschrieben. Etwas, was immer wieder neu beobachtet werden kann, ist, dass die Menschen, die diese Arbeit an sich erfahren, sich zum Besseren hin verändern.

Wie viele Sitzungen braucht man und wie oft?

Die Entscheidung über Anzahl und Häufigkeit der Sitzungen liegt vollkommen bei dem, der sie empfängt. Manche Menschen bekommen regelmäßig wöchentliche Sitzungen, während andere ab und zu kommen oder immer dann, wenn sie das Gefühl haben, es zu brauchen. Da jeder anders ist, können Metamorphiker nicht vorhersagen, wie lange es dauert, bis Wandlung spürbar wird. Manche Menschen bemerken gleich nach der ersten Sitzung Wandlung, andere brauchen Wochen oder Monate. Die Lebenskraft jedes einzelnen wird die Wandlunge in dem Zeitrahmen hervorbringen, der für ihn richtig ist. Auch wenn die Wandlungen nicht immer sofort eintreten mögen, so sind sie jedoch fast immer nachhaltig.

Eignet sich die Metamorphische Methode für alle Menschen?

Ja. Die Metamorphische Methode ist sanft, nicht-invasiv und vollkommen sicher. Da es die Lebenskraft des Einzelnen ist, die die Heilungsarbeit leistet, kann kein Schaden entstehen. Sie kann bei jedem Menschen sicher angewendet werden, einschließlich Kindern, Schwangeren, Müttern und Sterbenden. Man kann diese Methode allein bekommen oder neben anderen Methoden, z.B. Schulmedizin, alternativen oder komplementären Therapien.

Was kann die Metamorphische Methode für mich tun?

Wie der Name es schon sagt, befasst sich die Metamorphische Methode mit Transformation, die auf mehreren Ebenen – physisch, mental, emotional und Verhaltensbezogen – sichtbar wird. Auch wenn der Metamorphiker kein bestimmtes Ergebnis vorhersagen kann, da die Lebenskraft eines jeden Einzelnen einzigartig ist, so berichten doch die Mehrzahl derjenigen, die diese Methode erfahren haben, von positiven Erfahrungen. – es ist ungewöhnlich für diese Methode, nicht auf die eine oder andere Art hilfreich zu sein. Oft werden Menschen in schwierigen Zeiten wie z.B. Krankheit, Trauerfälle, Scheidung usw, von der Metamorphischen Methode angezogen, oder weil sie sich an einem Kreuzweg oder in ihrem Leben festgefahren fühlen. Sie erleben, dass die Methode ihnen hilft, mit diesen schwierigen Übergangszeiten besser klar zu kommen. Viele Leute fühlen sich von der Methode angezogen, weil sie dadurch emotionale Themen lösen und tiefe innere Veränderungen erleben können ohne ihre Probleme diskutieren oder die Vergangenheit heraufbeschwören zu müssen.
Auf der physischen Ebene kommen die Leute mit Beschwerden, die von Krebs bis zu chronischer Müdigkeit reichen. Die Methode widmet sich weder den Erkrankungen noch ihren Symptomen. In vielen Fällen erleben die Menschen jedoch, dass sich ihre Symptome mit der Zeit verringern, oder dass sie auf andere Behandlungen, die sie machen ließen, besser reagierten. Die Metamorphische Methode ist sehr viel in der Arbeit mit geistig und körperlich Behinderten eingesetzt worden sowie auch in Schulen für verhaltensgestörte Kinder, in Krankenhäusern, in Gefängnissen. Sie kann helfen bei Süchten, Essproblemen und stressbedingten Beschwerden. Sie wird auch von Schwangeren und Hebammen eingesetzt, da sie eine einfachere Schwangerschaft und Geburt ermöglichen kann.

Die “Metamorphic Association”

Die “Metamorphic Association” (das Metamorphische Netzwerk) ist eine eingetragene gemeinnützige Organisation, deren Aufgabe es ist: “durch Kenntnis, Verständnis und Gebrauch der Metamorphischen Methode Gesundheit und Wohlbefinden in England und international zu verbreiten sowie die Standards in der Ausübung und für das Unterrichten der Methode aufrecht zu erhalten”.

 

Alles Große ist einfach!

Die Metamorphische Methode kann  eine Möglichkeit sein, den ADHS-Kindern zu helfen, ihr ureigenes Kreativpotenzial zu entdecken. Je stärker diese Kinder sie selbst sein dürfen, in ihrer eigenen Mitte sind und zu sich selbst finden, desto kraftvoller können sie ihre besondere Begabung zum Wohle aller einsetzen. Wenn in diesen jungen Menschen der innere Drang ist “Ich habe etwas zu sagen, ich bin wichtig – habe aber keinen Raum, das zu zeigen”, so bietet Die Metamorphische Methode eine Möglichkeit, diesen Raum zu schaffen.

Ausbildung:

  • Metamorphose – bei Robert St. John
  • Metamorphische Methode – bei Gaston St. Pierre